Mein Zug ist verspätet. – German Listening Comprehension

In this listening comprehension lesson you will learn vocabulary and phrasing to help you navigate a conversation with your boss about coming to work late due to a late train. You will also learn vocabulary around company policies, getting fired, employee discipline and more business German vocabulary.

If you would like to get even more out of this lesson, you can become a member of Herr Antrim’s Deutschlerner Club and get access to a copy of the script in German and English, a worksheet with answer key and a whole lot more. Click here to sign up today!

Fred ruft seinen Chef an. – Fred calls his boss.

Fred: Hallo, Chef. Ich bin’s, Fred. Ich wollte nur schnell Bescheid sagen, dass mein Zug verspätet ist und ich deshalb etwas später im Büro sein werde. Ich hoffe, dass das kein Problem darstellt.

Chef: Kein Problem, Fred. Mach dir keine Sorgen. Wir haben Verständnis dafür, dass es manchmal zu Verspätungen kommt. Wichtig ist nur, dass du sicher im Büro ankommst. Mach dir keinen Stress und komm einfach, sobald du kannst. Ich werde sehen, ob ich jemanden finden kann, der deine Aufgaben übernehmen kann, bis du da bist. Übrigens, bist du sicher, dass der Zug wirklich verspätet ist und du nicht einfach zu spät aufgestanden bist?

Fred: Nein. Nein. Der Zug hatte technische Probleme und ich habe es auf der Bahnhofsanzeige gesehen. Ich werde mich bemühen, so schnell wie möglich im Büro zu sein.

Chef: In Ordnung. Halte mich auf dem Laufenden und entschuldige dich bei den anderen Mitarbeitern für die Verspätung.

Fred: Ja, natürlich. Danke für dein Verständnis, Chef. Ich werde mich beeilen und so schnell wie möglich im Büro sein.

Chef: Gut. Bis später, Fred. 

Fred: Auf Wiederhören. 

Fred hat seinen Chef angelogen. – Fred lied to his boss.

Chef: *zu einem Mitarbeiter.* Hast du das gehört? Fred hat berichtet, sein Zug sei verspätet, aber wir nehmen jeden Morgen denselben Zug. Warum würde er mir so etwas vormachen? Ich weiß schon, dass er nicht so verantwortungsbewusst ist, aber… Oh, jetzt erinnere ich mich daran. Das ist das dritte Mal in drei Monaten, dass er zu spät zur Arbeit kommt. Beim dritten Mal könnte er gefeuert werden. 

Mitarbeiter: Vielleicht glaubt er, dass es eine bessere Ausrede ist als die Wahrheit zu sagen, dass er einfach zu spät gekommen ist. Oder vielleicht hat er wirklich geglaubt, dass der Zug verspätet war und hat es nur nicht realisiert, dass es nicht der Fall war. Vielleicht hat er die Bahnhofsanzeige falsch gelesen. Es gibt viele mögliche Gründe, warum jemand lügen könnte. Aber wir sollten ihm vielleicht eine Chance geben und herausfinden, was wirklich los ist, bevor wir ihm kündigen. Vielleicht hat er wirklich Probleme, die er uns nicht erzählt hat.

Chef: Das denke ich auch. Ich werde ihn sobald er hier ist ansprechen und ihn fragen, ob alles in Ordnung ist und ob es irgendetwas gibt, das wir für ihn tun können. Wenn er weiterhin Probleme hat, können wir vielleicht eine Lösung finden, anstatt ihm sofort zu kündigen. 

Er hat schon 3 Chancen gehabt. – He already had 3 chances.

Mitarbeiter: Aber andererseits haben wir ihm schon 3 Chancen gegeben. Das ist das dritte Mal in drei Monaten, dass er sich verspätet hat. Es kann nicht jedes Mal eine Zugverspätung sein. 

Chef: Du hast recht, das ist wahr. Aber wir sollten trotzdem versuchen, eine Lösung zu finden, anstatt ihm sofort zu kündigen. Wir könnten zum Beispiel ein Gespräch mit ihm führen, um herauszufinden, was das Problem ist und wie wir ihm helfen können, es zu lösen. Wir könnten ihm auch eine letzte Chance geben und ihm klarmachen, dass wir erwarten, dass er sich verbessert, sonst müssen wir leider andere Maßnahmen ergreifen. Wir sollten also alle Optionen in Betracht ziehen, bevor wir eine Entscheidung treffen.

Ist das wirklich fair? – Is that really fair?

Mitarbeiter: Warum ist es so wichtig, dass wir ihn nicht feuern? Er ist zu oft verspätet. Wenn ich sowas machen würde, wäre ich schon gefeuert worden. 

Chef: Du hast recht, wir dürfen nicht zulassen, dass Freds Verhalten ein Nachteil für das Unternehmen ist. Aber wir sollten auch fair bleiben und versuchen, das Problem zu lösen, anstatt ihm sofort zu kündigen. Wir sollten herausfinden, ob es einen Grund für sein Verhalten gibt und ob wir ihm helfen können, es zu verbessern. Wenn wir ihm kündigen, ohne zu versuchen, das Problem zu lösen, werden wir möglicherweise einen guten Mitarbeiter verlieren, anstatt das Problem zu lösen. Es ist auch wichtig, dass wir ein gutes Arbeitsklima haben und dass unsere Mitarbeiter das Gefühl haben, dass wir ihnen helfen, Probleme zu lösen, anstatt ihnen einfach zu kündigen.

Hat Fred echte Probleme? – Does Fred have real problems?

Mitarbeiter: Ich habe gehört, dass er Alkoholiker ist. 

Chef: Das ist eine schwerwiegende Anschuldigung und wir sollten sicherstellen, dass wir alle Fakten haben, bevor wir Büroklatsch weitererzählen. Wir sollten mit Fred auf jeden Fall darüber sprechen und ihm die Gelegenheit geben, sich zu erklären. Wenn er tatsächlich ein Alkoholproblem hat, sollten wir ihm vielleicht helfen, professionelle Hilfe zu finden. Wir sollten auch sicherstellen, dass wir im Einklang mit unseren Unternehmensrichtlinien und geltenden Gesetzen handeln. Wir sollten auch bedenken, dass Alkoholismus eine Krankheit ist und dass wir möglicherweise Maßnahmen ergreifen müssen, um Fred zu unterstützen und zu helfen, das Problem zu lösen, anstatt ihm sofort zu kündigen.

Mitarbeiter: Na gut. Wir werden ihn nicht feuern, sondern nur mit ihm über seine Pünktlichkeit sprechen. 

Chef: Das klingt nach einer vernünftigen Entscheidung. Es ist wichtig, dass wir fair bleiben und versuchen, das Problem zu lösen, anstatt sofort zu kündigen. Indem wir mit Fred sprechen und herausfinden, was das Problem ist und wie wir ihm helfen können, es zu lösen, können wir vielleicht eine Lösung finden, die für alle Beteiligten akzeptabel ist. Es ist auch wichtig, klare Erwartungen und Konsequenzen festzulegen, damit Fred weiß, was von ihm erwartet wird und was passieren wird, wenn er sich nicht verbessert.